Schach-Ereignisse in den letzten Monaten (in umgekehrter chronologischen Reihenfolge)
15.04.12
Ndb. MMS 9. Runde
Mit Derbysieg den Klassenerhalt geschafft
Niederbayernliga
FC
Ergolding - SK Landshut2 6:2
Zum Saisonabschluss empfing in der 9. und letzten Runde der Niederbayernliga
unsere Erste die bereits zum Abstieg verurteilte Zweite des SK Landshut im
heimischen Bürgerhaus. Mit einem klaren 6:2 Erfolg wurden alle Zweifel am
Klassenerhalt beseitigt. Die Mannschaft hat in der Schlusstabelle mit 9:9
Punkten ein ausgeglichenes Konto und belegt Platz 6 in der 10-er Liga. Dies ist
ohne Zweifel als positiver Punkt zu werten, musste man doch im Laufe der Saison
mehrmals stark ersatzgeschwächt antreten.



Vier Siege und vier Punkteteilungen an diesem Tag können sich sehen lassen. Den
ersten halben Zähler bei Tobias Denk (Brett 6) bei seiner Englischen Partie.
Trotz Minusbauer nach der Eröffnung der Ergoldinger mit Vorteilen, sein Gegner
mit Remis mehr als zufrieden. Klaus Kreuzer (2) war der nächste halbe
Punktesammler. Ausgeglichene Stellung bei einem Sizilianer, keine
Gewinnmöglichkeiten beiderseits. Den ersten Sieg meldete Paul Gehann (7) bei
seinem Königsinder. Nach Bauern- und Figurengewinn warf sein Gegenüber das
Handtuch. Erfolgreich auch der Einsatz von Anton Königl (8) beim Thema
Italienisch. Infolge Bauern- und Qualigewinn war der Rest nur noch Routine.
Klare Stellungsvorteile erarbeitete sich bei seinem Sizilianer Johannes
Oberpriller (5). Vor Verlust eines zweiten Zentrumsbauern gab der Landshuter
notgedrungen auf. Vladimir Simin (3) wurde als Nachziehender die
Larsen-Eröffnung vorgesetzt. Trotz leicht aktiver postierter Figuren einigten
sich beide Kontrahenten auf eine friedliche Punkteteilung. Die Englische
Eröffnung von Waldemar Golder (4) kam seinem Brettnachbarn bis ins Endspiel
spanisch vor, drei gewinnbringende Freibauern waren nicht zu stoppen. Als
Letzter trudelte nach rund 5 1/2 Std. am Spitzenbrett Tobias Schindlbeck ins
Ziel. Die Zeitnotschlacht in einem Damengambit brachte zwar Qualitätsvorteil,
jedoch als Manko Doppelbauer gegen drei Bauern und das reichte nur zum Remis.
Der von allen eingeplante Mannschaftssieg war nie in Gefahr, das Minimalziel
Sicherung der Niederbayernliga konnte abgehakt werden. ak
04.+06.04.12
Vereinsmeisterschaft
Paarungslisten
Runde6
Runde7
Rangliste
Borys Bilyavskyy bleibt vor Ronny Rahman und Anton Königl
Zwei
Nachholbegegnungen:
6. Runde am 06.April: Martin Meier - Henrik Fesl 0:1, Skandinavisch,
32 Züge, 1:15 Std., Henrik verlor bei seiner Lieblingseröffnung im 18.Zug einen
Bauern, den er jedoch zurückerobern hätte können, d.h. das Duell schaute remisig
aus. Die 29. Notation brachte dann urplötzlich einen Harakiri-Zug von
Martin, durch Damentausch stellte er glatt seinen angegriffenen Turm ein, somit
voller Punktgewinn für den Nachziehenden. 7. Runde am 04.April: Paul
Hofmann - Martin Meier 1:0, Spanier/Abtrausch-Variante, 28 Züge, 44 Min., Martin
verlor bereits in der Eröffnung im 6. Zug einen Zentrumsbauern, in aller Ruhe
konnte Paul seine Klötzchen aktiv aufstellen. Als im 28. Zug ein zweiter Bauer
verloren ging, hatte Martin in aussichtsloser Stellung keine Chance mehr, daher
rechtzeitige Aufgabe. Ein sicherer Punktgewinn von Paul ohne große Mühe. ak
24.03.12
17.Schnellschach Pokalturnier in Aham
Vladimir Simin wurde 14. und war bester Senior
1. H.P. Urankar, SC
Unterhaching, 5,5 Punkte, 2. M. Christlmaier, SK Landau /Ding., 5,5, 3. R. Huch,
TSV Trostberg, 5,5, 4. L. Bielmeier, SV Deggendorf, 5,5, 5. D. Thanner, SC
Ortenburg, 5,5, 6. H. Schmaus, SK Landshut, 5,0, 7. FM R. Knechtel, SV
Röhrnbach, 5,0, 9. Titelverteidiger U. Kleibel, SC Ortenburg, 5,0, 14. Vladimir
Simin (Startnummer 17), 4,5, Pokal bester Senior, 22. Anton Königl (30), 4,0,
Pokal bester unter 1700 DWZ, 38. Borys Bilyavskyy (26), 3,0, 42. Günter Zorn
(47), 2,5.
18.03.12
Ndb. MMS 8. Runde
Remis in Regen
Niederbayernliga
SC Bayerwald/Regen - FC
Ergolding 4:4
Ein etwas merkwürdiges, aber
wichtiges Remis mit nur sieben Mann! Wegen zwölf (!) Absagen konnte unsere
Mannschaft nur mit 7 Mann anreisen. Den einzigen Sieg verbuchte an Brett 7 Ronny
Rahman, Brett 8 musste kampflos abgegeben werden, die restlichen Partien endeten
alle Remis.
18.-21.02.12
Ndb. Meisterschaften und Ndb.
Senioren-Meisterschaften in Gerzen
Ergoldinger Erfolge bei den "Niederbayerischen"
Fünf Pokale für die
Ergoldinger

Erstmals fanden die Niederbayerischen Meisterschaften in Gerzen statt. Mit
Absicht wurde das Faschingswochenende gewählt. Sollten doch möglichst viele
Faschingsmuffel den Weg ins Vilstal für diese jährliche Veranstaltung finden.
In der Meisterklasse (26 Teilnehmer) spielten mit Waldemar Golder und Klaus
Kreuzer immerhin zwei aus der Ergoldinger Ersten mit. Mit hervorragenden 4,5
Pkt. nach 7 Runden erzielte Waldemar mit Platz 5 eine Spitzenposition, erhielt
als DWZ-Bester unter 1900 einen Pokal. Auch Klaus Kreuzer mit seinen 4 Pkt. und
Platz 8 können sich sehen lassen, er hatte so nebenbei auch noch die
Turnierleitung am Halse. Der spannende Zieleinlauf war äußerst knapp. Erster
wurde Roland Knechtel (SV Röhrnbach), Platz 2 ging an Josef Schubert (SK
Landshut) und Platz 3 an Steffen Woitylak (TV Geiselhöring), alle je 5,5 Pkt.
Bei den Senioren meldeten sich diesmal 10 Teilnehmer, hier war Ergolding
mit 3 Spielern vertreten. Borys Bilyavskyy erzielte nach ebenfalls 7 Runden 5,5
Pkt. (+19 DWZ) und eroberte in der Endabrechnung den Vizetitel mit Pokal. Er
blieb in beiden Turniersparten als Einziger ungeschlagen, verpasste dem Sieger
K. Hähnlein (6 Punkte) die einzige Niederlage. Ein Remis in der letzten Runde
kostete Borys den anvisierten Titel. Anton Königl konnte mit 5 Pkt. (+26
DWZ) und Stockerlplatz 3 mit Pokal ebenfalls zufrieden sein. Im Spitzenduell
gegen Hähnlein in Runde 5 verpasste er in Zeitnot ein mögliches Remis, das hätte
Borys zum Titel gereicht. Um die bestehenden Möglichkeiten weiter auszuloten,
ein Sieg wiederum hätte für ihn die Meisterschaft bedeutet, doch Hähnlein vom SK
Landau /Dingolfing schaffte mit Können und Glück den Titel-Hattrick. Günter Zorn
1 Pkt. (-25 DWZ) spielte wieder mal unter seinen Möglichkeiten, erst in der 7.
und letzten Runde fuhr er seinen ersten Sieg ein. Einen weiteren Pokal konnte
Ergolding als beste Mannschaft mit 15 Pkt. in der Besetzung Golder (4,5 Pkt.),
Bilyavskyy (5,5) und Königl (5) in Empfang nehmen. ak
02.03.12
Vereinsmeisterschaft
Paarungslisten
Runde7
Rangliste
Henrik Fesl - Günter Zorn 1/2, Damengambit, 44 Züge, knapp 2 Std. Henrik war
nie in Gefahr, die Partie zu verlieren. Material und Stellung waren
ausgeglichen, ein Gewinnversuch im Endspiel wäre zweischneidig gewesen, somit
gerechte Punkteteilung. Anton Kosinoga - Vladimir Simin 1/2, Damengambit, 83
Züge, 4 Std.40 Min.! Vladimirs Angriffsversuche scheiterten bis ins Endspiel,
keiner wollte sich mit Remis begnügen. Als Antons fast eingesperrter Springer
sich befreien konnte, war die Partie trotz Zeitnot von Vladimir bei jeweils
Springer mit drei Bauern nicht mehr zu gewinnen, somit ebenfalls ein halber
Punkt für jeden. Anton Königl - Borys Bilyavskyy 1/2, Pirc-Ufimzew-Vert., 71
Züge + ca. 20 Züge Blitz, Weiß 2:27:50 Std. - Schwarz 2:29:47 Std., gute
Stellung für Weiß mit Mehrbauer, der unbedingt gewinnen wollte/musste. Nach 42
Zügen war die Partie für Borys eigentlich entschieden, er hatte Turm, Springer
und 4 Mehrbauern + Doppelbauer, Anton Turm, Läufer und nur einen Bauern. Kiebitz
Kosinoga meinte, er hätte normal aufgegeben. Eine alte Weisheit sagt, aufgeben
tut man Briefe, aber keine Schachpartie. So wie Borys vorher diverse Bauern
klaute, konnte Anton im Endspiel die seinigen zurückkassieren. Am Ende blieben
nur noch die blanken Könige, es war ein echtes und spannendes Kampfremis. Ronny Rahman - Dieter Wist 1/2, Holländisch, 58
Züge, 4:48 Std. Dieter`s Problem nach der Eröffnung war sein e-Bauer als
Isolani, den er nach diversen Angriffszügen nicht halten konnte. Im 19. Zug
Remisangebot von Dieter, das wurde aber in Überschätzung der Stellung von Ronny
abgelehnt. Durch Figurenabtausch Rückgewinnung des Minusbauern, jetzt hatte
Ronny einen Isolani bei jeweils Turm und 5 Bauern. Im spannenden Endspiel ein
Plus an Routine auf Seiten des Schwarzen, doch der Weiße konnte nach ungenauem
gegnerischem Spiel noch geschickt ins Remis entschlüpfen. Das Spitzenmatch Borys
- Ronny steigt am Freitag, den 23.03. ak
25./26.02.12
Ndb. MMS 7. Runde
Die Erste wieder in der Erfolgsspur - Die Zweite verlor in der JVA
Niederbayernliga FC
Ergolding - TV Geiselhöring 5:3
Ein erhoffter aber nicht unbedingt erwarteter Befreiungsschlag gelang
unserer Ersten am vergangenen Sonntag im heimischen Bürgerhaus. Mit einem
diesmal fast komplett aufgestelltem Team wurden die Gäste vom TV Geiselhöring
mit 5:3 wieder nach Hause geschickt. Mit jetzt 6:8 Punkten rangieren die
Ergoldinger Denksportler in der 10-er Liga weiterhin auf Platz 7 der Tabelle,
ein weiteres Kapitel zum Thema Klassenerhalt wurde nach spannenden und hart
umkämpften Gefechten geschrieben.


Die erste von vier Punkteteilungen an diesem Tag meldete Klaus Kreuzer (Brett 2)
bei seiner Englischen Partie nach knapp drei Stunden. Es folgte die einzige
Ergoldinger Rundenniederlage von Vladimir Simin (3). Sein ihm vorgesetztes
Damenbauernspiel kostete zu viel Bedenkzeit und nach Quali- und Figurenverlust
im Endspiel leider den ganzen Punkt. Bei den nächsten drei Partien von Tobias
Denk (5) /Königs-Indisch, Paul Gehann (7) /Englisch und Borys Bilyavskyy (8)
/Damengambit wurden trotz heftigen Gefechtslärms die Friedenspfeife geraucht,
keiner konnte Gewinnversuche erfolgreich abschließen. Somit ein enttäuschender
Zwischenstand von 3:2 für Geiselhöring. Was dann folgte, war ein unglaublicher
nicht mehr für möglich gehaltener siegreicher Endspurt zu Gunsten der
Ergoldinger Seite. Den Anfang machte Tobias Laimer (6), als 14-jähriger der
Jüngste im Team. Der gewählte Sizilianer /Drachen seines Widersachers
verzettelte sich im Mittelspiel, ein wohldurchdachter Königsangriff mit klaren
Stellungsvorteilen brachte vollen Punktgewinn und den Ausgleich für seine
Mannschaft. Tobias Schindlbeck am Spitzenbrett fand als Nachziehender beim
Damengambit die richtigen wirksamen Gegenmittel, im Endspiel musste sein Gegner
zu seinem Leidwesen die weiße Fahne hissen. Beim Duell von Waldemar Golder (4)
gegen seinen ehemaligen Vereinskollegen Steffen Woitylak, auch hier ein
Sizilianer /Drachen, stand das Endergebnis lange auf des Messers Schneide.
Spektakuläre Züge mit Figurengewinn und Mattdrohung brachten wie ein Blitz aus
heiterem Himmel letztendlich den Sieg und ein wichtiges 5:3 für die Ergoldinger
Habenseite. ak
Bilder folgen...
Bezirksliga-West
JVA Straubing -
FC Ergolding2 5:3
Unsere Zweite musste in der BZL-West
in der siebten und letzten Runde ersatzgeschwächt und mit nur sieben Spielern
bei der JVA in Straubing antreten und verlor nach unglücklichem Verlauf mit 3:5.
Sie belegt mit 6:8 Pkt. Platz 6 der Schlusstabelle. Analysen ergaben, dass alle
3 Verlustpartien kurioserweise leicht zu gewinnen waren. Aber das wäre leider
nur nach Konjunktiv für das Team Stockerlplatz 3 gewesen!
Günter G. - Paul Hofmann (Brett 2) 1/2, 43 Züge, Damen-Indisch. Gerechte
Punkteteilung, Material und Stellung bei dieser Partieanlage jeweils im
Gleichgewicht. Wolfgang G. - Dominik Holzner (4) 0:1, 30 Züge, Geschlossener
Sizilianer. Dominik eroberte einen gesunden Mehrbauern, dieser Vorteil brachte
schließlich eine nicht zu parierende Mattdrohung. Martin Meier (7) - Sergej
C. 0:1, 60 Züge, Königs-Indisch. Martin hatte zwei Minusbauer, sein Gegner
stellte im 47. Zug einzügig seinen Turm ein, aber das Geschenk wurde großzügig
übersehen. Statt eines mühelosen Sieges später dann Verlust durch einen
feindlichen Freibauern! Anton Königl (1) - Jürgen H. 0:1, 46 Züge, Französisch.
Der bis dato verlustpunktfreie Straubinger war nach Läuferopfer für mögliche
drei Zentrumsbauern und verhinderter Rochade klar auf der Verliererstraße. Durch
falschen Bauerntausch und Preisgabe des vorgerückten e-Bauern ohne Not kippte
die Partie leider zu seinen Gunsten, es war ärgerlich und unnötig wie ein Kropf.
Karlheinz G. - Günter Zorn (6) 1:0, 64 Züge, Barza-System. Trotz zwei
Minusbauern stand Günter's Gegner verlustig, ein simpler Springerzug im Endspiel
hätte den sofortigen Gewinn gebracht. So ließ er sich noch die Butter vom Brot
nehmen und verlor die Partie und den ganzen Punkt. Helmut Gmeinwieser (5) - Firat
H. 1:0, 53 Züge, Pirc-Ufimzev. Sicherer Punktgewinn nach zähem hin und her für
Helmut. Grundlage für den Erfolg war Bauern- und Qualitätsgewinn im Mittelspiel,
der Rest wurde souverän nach Hause geschaukelt. Dr. Franz Josef Klinkenberg (3)
- Marcel K. 1/2, 45 Züge, Caro-Kann. Hier wurde im Endspiel beiderseits die
Friedenspfeife geraucht, nachdem sich keine Seite Gewinnvorteile erarbeiten
konnte. Fazit: bei mehr Cleverness auf Ergoldinger Seite wäre ein lockeres 6:2
notiert worden und das mit nur sieben Spielern! ak